Weiterer Auftrag des Kunstituts

Alle Menschen sind Schöpferwesen, also Künstler. Auch wenn sie das für sich nur schwer nachvollziehen können, sind sie es doch. Auch wenn alle um sie herum darüber lachen würden, sind sie es doch. Auch wenn sie der tiefsten Überzeugung sind, dies sei zu groß für sie oder vermessen, sie sind es doch.

Viele Menschen leiden darunter, keine Kunst machen zu können. Sie haben Angst davor, weil es „brotlos“ oder „nicht richtig“ oder „nicht professionell“ sei. Manche hingegen nutzen Kunst als Therapie. Doch Kunst ist keine Therapie. Sie ist nur stets therapeutisch wirksam. Und wohin soll das dann führen? Doch wohl hinaus aus dem Leid statt in dessen Pflege.

Viele Künstler wiederum schöpfen ihre Kunst aus eigenem Leiden und fürchten, ihre künstlerischen Fähigkeiten zu verlieren, so sie hinaus aus diesem Leid fänden. Manche leiden an Blockaden, bleiben abhängig von Lehrmeister:innen oder trauen sich nicht, Neues zu schaffen, in der Angst, dadurch Erfolg zu verlieren.

Der Kunstmarkt und andere Märkte schlagen Profit aus diesem vielfältigen Leid und seinen Folgen. Das Kunstitut möchte dazu beitragen, nachhaltige Marktalternativen zu kreieren und zu etablieren, in denen Menschen als Künstler, die sie qua Geburtsrecht sind, sowie überhaupt in ihrem wunderbaren Sosein und -werden gesehen, wertgeschätzt und gefördert werden. Dies ist auch der Gesundheit dienlich.

Visionäres Ziel ist ein weltfriedliches Miteinander, in dem intrasonant in sich selbst genesende Menschen heilsam mit sich, mit anderen, mit der ganzen Schöpfung umgehen. Den Weg dahin säumen unter anderem Veranstaltungen, in denen Menschen unterschiedlichen Alters und Herkunft sich als Künstler versuchen, präsentieren, genießen und vernetzen.

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